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Vom einstigen „Seelenmittel“ zum
anerkannten Stimmungsaufheller

Die Heilwirkung des Johanniskrauts war bereits in der Antike bekannt. Im Mittelalter wurde die Pflanze bei inneren Abszessen und Lungenerkrankungen und als Wundkraut gepriesen.

"Es ist nicht möglich, dass eine bessere Arznei für Wunden in allen Ländern gefunden wird”, schrieb Paracelsus.

Jede Mengen Geschichten und Sagen ranken sich um die leuchtend gelbblühende Schönheit: Johanniskraut ist Bestandteil von Kräuterbüscheln, die an Mariä Himmelfahrt geflochten werden. Unter das Dach gesteckt soll Johanniskraut vor Blitzschlag schützen. Außerdem schlägt es der Volkssage zufolge den Teufel in die Flucht. Der Name Johannis rührt daher, dass Kräuter, die an Johanni (24. Juni) gepflückt werden, eine besondere Heilkraft haben sollen.

Überlieferungen zufolge ließen sich schon römische Legionäre mit Johanniskraut behandeln. Sie schmierten es sich auf ihre Wunden. Dass Johanniskraut noch zu mehr taugt als zum Wundverband, entdeckte der Arzt Justinus Kerner Anfang des 19. Jahrhunderts auf okkulte Weise: Eine seiner Patientinnen „erfühlte“ die Wirkung der Pflanze, heilte sich mit Johanniskraut-Tee erst selbst und dann einen jungen Mann, „der zur Melancholie geneigt war“.

Mit der Befreiung der Medizin von ihren esoterischen Wurzeln geriet das einstige „Seelenmittel“ zunächst in Vergessenheit. Seit geraumer Zeit nun erlebt Johanniskraut als sanftes Antidepressivum eine Renaissance.

Der Mechanismus der antidepressiven Wirkung des Johanniskrauts ist bis heute ungeklärt. „Es gibt mehr als nur einen aktiven Inhaltsstoff und es ist nicht völlig klar, welche Inhaltsstoffe die wichtigsten für welche Wirkung sind“, sagt Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin in Exeter im Südwesten Englands.

Die antidepressive Wirkung des Johanniskrauts wurde lange unterschätzt. 2009 untersuchte Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München in einer Meta-Analyse für die Cochrane Collaboration 29 Studien an insgesamt 5489 Depressionspatienten.

Sein Fazit: Bei depressiven Verstimmungen ist Johanniskraut Standard-Antidepressiva ebenbürtig.

Bestätigte Wirkung:
Die Kommission E des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte empfiehlt Johanniskraut-Extrakte zur Behandlung von „psychovegetativen Störungen, depressiven Verstimmungszuständen und nervöser Unruhe“. Die Anwendung von Johanniskraut befürwortet die Kommission E bei der inneren Anwendung bei „dyspeptischen Beschwerden“.(Kommission E bezeichnet eine selbstständige, wissenschaftliche Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA) und des heutigen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Deutschland. Diese Kommission berät das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in der Regel bei der Zulassung von traditionellen Arzneimitteln und von Arzneimitteln der besonderen Therapierichtungen.)

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